10 Jahre Goldener Oktober – Tag 2: Col de la Madelaine und die Serpentinen von Montvernier

aemr52kiAm nächsten Morgen geht es über die Staumauer desselben Lac de Roselend und über kleinste Sträßchen über den Col du Pré, an der Barrage de St.-Guérin vorbei, Richtung Cormet d’Arèches.

z3gw0e14Jetzt folgen Schotter und eine tiefe Betonfurt, bevor wir uns wieder in karger aber schöner Berglandschaft nach Aime herunterschrauben.

osmv00ydNach kurzer Fahrt im Tal nehmen wir den nächsten Paß in Angriff: Den Col de la Madelaine. Langsam aber stetig erklimmt die schmale Straße den 2000 m hohen Paß.

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Oben befindet sich ein geräumiger Parkplatz mit gigantischer Fernsicht in beide Richtungen. Und es pfeift ein ausgesprochen frischer Wind. Ein idealer Platz um am roten Kastenbulli die vorderen Radbremszylinder zu tauschen 😉 Irgendwie war da was undicht und die ganze Bremse siffig geworden. Nun ist Torsten ja nicht zimperlich, dafür aber ausgesprochen sachkundig, also war die Operation ruck-zuck über die Bühne.

o7xy5ufeUnter imposanten Felsüberhängen fuhren wir weiter über fast vergessene Straßen zum berühmten Abstieg von Montvernier. Diese Serpentinenstrecke gehört definitiv zu den Pflichtveranstaltungen eines jeden Alpenfahrers. Auch die Tour de France kam hier schon vorbei. Aus dem Tal betrachtet sehen die engen, steil übereinander liegenden Serpentinen aus wie Treppenstufen in der Felswand. Die Straße ist fast ausnahmslos einspurig, talseitig geht es fast immer senkrecht hinunter und die Kehren sind weit ausgemauert. Ein atemberaubendes Stück Straße! Vorsichtig tasten wir uns von Kehre zu Kehre – gottseidank haben wir wenig Gegenverkehr, denn Ausweichstellen sind rar.

u1kgp0h5Unten im Tal geht es entspannt weiter, dann folgen wir bereits der Beschilderung zum Col du Galibier, doch der steht erst für den nächsten Tag auf dem Programm. Vorher müssen wir noch ein Mal schlafen – auf dem Col du Télégraphe. Der angepeilte, etwas zurückliegende Holzplatz steht uns leider nicht zur Verfügung, da gerade umfangreiche Forstarbeiten durchgeführt werden, so nächtigen wir direkt an der D902. Dafür entschädigt uns das Fort du Télégraphe -bis heute militärisches Gebiet- mit einer phantastischen Fernsicht in das Arc-Tal.  e9njmrc4 lfhvrfnm

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