10 Jahre Goldener Oktober – Tag 2: Weltrekordstunnel und chillen

Am nächsten Morgen war die Nebelsuppe noch genauso dicht, aber immerhin war’s hell 😉 Der Plan war, zur Mautstelle zurückzufahren, da dies ein unmißverständlicher Fixpunkt war, um bei Torsten Instruktionen von dort aus anzufordern. Doch an der zweiten Liftstation treffen wir bereits auf ein ganzes Rudel Oktoberer: die Flachlandtiroler hatten sich mit Nik und Walter, dem Büchel und einem T3 mit besten Nebelscheinwerfern zusammengetan, sich durch die Strecke gekämpft und auf der Fläche der zweiten Liftstation übernachtet. Büchels Navi zeigt uns dann, dass wir trotz allem richtig sind, einfach nur weiter talwärts fahren müssen, und tatsächlich erreichen wir kurz danach das Fort Central, wo der Schneesturm noch stärker tobt.20150929_091117Unser Nachtplatz war dann doch nicht so schlecht gewesen. Nach kurzem Hallo mit den anderen fahren wir weiter hinab, denn im Fort ist es extrem ungemütlich. Wir schurbeln uns gen Tal, teilweise ist die Fahrbahn noch reichlich ausgewaschen und zwingt uns, umsichtig die Stufen hinabzufahren.

Wir kommen direkt am Nordende des Tendatunnels raus, aufgrund des Tunnelneubaus herrscht Ampelregelung. Der alte Tunnel stammt aus dem Jahr 1882 und war damals mit 3182 Metern der längste Tunnel der Welt. Das wollen wir natürlich genauer sehen, also stellen wir uns an der Ampel an. Und dann geht es ewig durch eine enge Röhre, die tatsächlich Fahrbahnmarkierungen für Gegenverkehr enthält. Wir stellen uns vor wie es wäre, hier einem LKW zu begegnen. Oder gar, wenn sich zwei LKW begegnen. Das geht doch gar nicht?? Irgendwie spannend und beklemmend zugleich.20150929_100356Am Ende des Tunnels gewendet und nochmals an der Baustellenampel angestellt, denn schließlich müssen wir gen Norden. Letztendlich kommen wir wieder in die zivilisierte Welt – denn Einkaufen ist angesagt!

Nun waren wir schon einer der letzten, die am Fort Central abgefahren sind. Dann haben wir uns noch hin und zurück durch die Tunnelbaustelle am Tenda gewurstelt, so waren wir also reichlich im Zeit-Defizit, und da das Wetter weiterhin schlecht war, haben wir etwas gemogelt und sind statt über den Colle Valcavera bequem über die P 422 ins Mairatal gefahren. Zwar haben wir einige Pässe verpasst, dafür konnten wir beizeiten im „Camp Base“ chillen, mit warmen Duschen und WLAN. Und mit prächtigem Panorama. In der Bar gab es dann lecker Essen und ganz feines Bier aus der Region…so wurde es dann noch sehr gemütlich.IMG_2357

 

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