ALGARVE, TAG 2, UND ALENTEJO

Wer rastet, der rostet, und das will ich meinem lieben Bulli natürlich nicht antun. Am nächsten Morgen war es am Praia das Furnas leider stark bewölkt, also wurde es nichts mit Sonnenaufgangsromantik, und so gab es keinen Grund, nicht früh loszudüsen. Einen Zickzackkurs hatte ich mir ausgesucht, kurz ins Inland über Monchique (Jugenderinnerungen), dann wieder an die Küste und schließlich über kleine und große Straßen nach Portalegre.

unterwegs_hinterland

wasserstelle

Am Barragem de Póvoa gibt es ein Erholungsgebied, das für alle was zu bieten hat: von Picknickbänken über Grillstationen über Toilettenhäuschen bis hin zur (kalten) Dusche: es ist alles da. Und Campingfahrzeuge sind nicht verboten, wie sonst im Süden meist. Nach dem Gewaltritt (mit kurzen Zwischenstopps war ich um 22 Uhr dort) habe ich nur schnell noch ein überfälliges Update hochgeladen und dann ab in die Horizontale!

Povoa_mond

Schließlich hatte ich beschlossen, einen ganzen Tag hier zu verbringen, es ist hier einfach sehr entspannt und es ist (fast) alles da. Es ist Sonntag, und die portugiesischen Familien kommen für ihren Tagesausflug. Doch am Abend sind wieder alle weg, sogar die große Gruppe junger Leute mit ihrem Barbecue hatte schon beizeiten zusammengepackt. Und so verbleibt etwas Weißware und das Plätschern der kleinen Seewellen.

Povoa

Das einzige, was auf diesem Platz fehlt, ist der Strom, und das wird langsam zu einem Problem. Dazu kommt, dass auch die Klamotten so langsam zur Neige gehen: ein Campingplatz ist gefragt. Die App Park4night nennt eine Platz, an dem ich schon vorbeigefahren sein müsste, nahe Portalegre, betrieben von einem Holländer. Ich bin gespannt!

Tags darauf noch schnell in Castelo Vide die Vorräte ergänzt, und schnell war ich auf dem Camping Pomarinho. Der Betreiber ist selbst ein weitgereister Mann. Mit einem 911er Kurzhauber war er bereits in Asien unterwegs. Jetzt betreibt er mit seiner Familie diesen hübschen kleinen, sauberen Platz – und gab mir Gelegenheit, Wäsche zu waschen und mal richtig Strom zu tanken.

CV2

In Castelo Vide einmal „falsch“ abgebogen, und schon steht man da:

CV1

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