GO 2021 – jetzt geht’s richtig los!

Tag 2

Die Nacht war regennass, doch der Morgen wieder trocken und der Tag sogar sonnig – was will man mehr?

Über verschlungene Wege ging es durch die Rhön und in den Naturpark Haßberge, wo uns das Schloss Crailsheim eine traumhafte Fotokulisse bot. Gleich nebenan, in einem Biker-Biergarten, haben wir selbigen Familienbetrieb mal eben auf Hochtouren gebracht, und der örtliche Bullifreund kam völlig verwundert mit seinem T2 angefahren und fragte sich, wie es sein könnte, dass in seinem Ort ein Treffen ist und er nicht davon wisse…

Im weiteren Verlauf erklommen wir die Burgruine Bramberg des Hochstiftes Bamberg (kein Schreibfehler!). Bei weiterhin bestem Wetter konnten wir die Fernsicht genießen.

Als Endziel des Tages war das Brauhaus Kreuzberg angedacht, eine wahrhafte „Erlebnisgastronomie“ auf der grünen Wiese bzw. auf dem grünen Berg (immerhin mit Kirche, wir sind ja in Bayern). Für kleines Geld bekamen wir eine deftige Mahlzeit und ein Bier im Akkord, dafür durften wir auf dem Besucherparkplatz nächtigen.

Tag 3

Und wieder hat der Regen brav die Nachtstunden abgewartet, wobei erwähnt werden darf, dass das Trommelfeuer der Regentropfen auf dem original Westfalia Campingdach auch nicht zwingend schlaffördernd ist. Aber solange tagsüber gutmachenderweise die Sonne lacht, nimmt man das in Kauf.

Schon kurz nach dem Start gab es ein technisches Denkmal besonderer Art zu bewundern: den Ludwig-Donau-Main-Kanal, erbaut zwischen 1836 und 1846, immerhin die europäische Wasserscheide überquerend. Bei Eggolsheim sind ein Stück des Kanals und eine Schleuse erhalten und restauriert. Dem Kanal allerdings war kein erfolgreiches Leben vergönnt: er war schon bald zu schmal und hatte zu wenig Tiefgang für die sich rasant entwickelnde Schifffahrt jener Zeit.

Weiter ging es durch die Fränkische Schweiz zur Burg Feuerstein, welche jedoch eine Fake-Burg ist, wie das Roadbook zu berichten weiß: Sie stammt aus den Kriegsjahren und beherbergte geheime Rüstungsprojekte der Nationalsozialisten.

Im hübschen Wiesenttal fahren wir dann gen Norden und verlassen letztendlich den Naturpark Fränkische Schweiz um im wildromantischen Wirsberg, genauer im Schorgasttal einen kostenfreien Wohnmobilstellplatz zu okkupieren.

Abends lassen wir sodann das Geburtstagskind des Tages, den Werner, hoch leben.

Burgruine Bramberg
Torsten begrüßt die Teilnehmer auf dem Kreuzberg
Nachtplatz auf dem riesigen Parkplatz der Erlebnisgastronomie
Ludwig-Donau-Main-Kanal
Im Schorgasttal kam der Nachtregen etwas zu früh – dafür war es am Morgen wieder trocken!

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